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Klimawandel Faktoren für ein verbessertes Arbeitsklima Fokus Unternehmen | von Andreas Maron | 06. September 2016 Ein gutes Klima am Arbeitsplatz kann sich positiv auf das Engagement und erfolgs- orientiertes Arbeiten auswirken. Im Volksmund heißt es, dass das Arbeitsklima das einzige Klima ist, welches von Menschen bestimmt werden kann.
Und tatsächlich kann jeder Einzelne durch Beachtung einiger Faktoren dazu beitragen, das Arbeitsklima zu optimieren. Diese Erfolgsfaktoren für ein besseres Arbeitsklima für Arbeitnehmer sind nicht wirklich neu. Es fehlt aber häufig an der konsequenten Beachtung bzw. Umsetzung. Fassen Sie die 10 Punkte also eher als Gedächtnisstütze und Transferhilfe auf. Als kleinen Merkzettel gibt es alle Punkte auch als PDF- Download. 1. Eigene Bedürfnisse beachten Wer auf die eigenen Bedürfnisse achtet, kann ruhiger mit hektischen Situationen umgehen und seine Gelassenheit an andere weitergeben: - Am Arbeitsplatz auf die Ernährung achten - Mehr Bewegung: bereits ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause kann helfen - Kurze Pausen einlegen, um Energie aufzuladen und Stress abzubauen In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft! 2. Zeitmanagement und Arbeitsorganisation Zeitersparnis, gute Arbeitsorganisation und weniger Stress sind häufig das Ergebnis eines guten Zeitmanagements. Bei einem durchdachten Zeitmanagement mit Blick auf das Wesentliche werden Prioritäten gesetzt und in erster Linie wichtige Arbeiten erledigt. Alles andere kann bei Zeiten in Ruhe abgearbeitet werden! 3. Perfektionismus und Aktionismus herunter schrauben Durch Perfektionismus und Aktionismus wird ein hoher Leistungsdruck aufgebaut. Werden die eigenen Ansprüche heruntergeschraubt, ist dies für den Spaß an der Arbeit förderlich und auch die Leistungen anderer können gelassener angesehen werden. Perfekt sein ist 80%, für die restlichen 20% steht der Mehraufwand in keinem Verhältnis zum (minimal) besseren Ergebnis! 4. Kommunikation verbessern `Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse` wusste schon Antoine de Saint-Exupéry. Durch eine gute Kommunikation am Arbeitsplatz lassen sich Missdeutungen, falsche Auslegungen und Fehler von vornherein vermeiden. Steigern Sie den Informationsfluss! 5. Klatsch und Tratsch abstellen Ein kleiner Plausch während der Arbeitszeit sollte erlaubt sein. Klatsch und Tratsch jedoch können die Atmosphäre bedeutend verschlechtern. Die Konzentration anderer wird gestört und neue Konflikte werden geschürt. Vorrang sollte während der Arbeitszeit der informelle Austausch haben! Vorgesetzte setzen Rahmenbedingungen für ein gutes Arbeitsklima Die Rahmenbedingungen eines Unternehmens nehmen großen Einfluss auf das Betriebsklima. Diese Bedingungen können häufig nur Arbeitnehmer in Führungspositionen verändern.
Deshalb gibt es insbesondere für Vorgesetzte spezifische Faktoren, mit denen eine gute Grundlage für das Betriebsklima geschaffen wird 6. Lob und Anerkennung Wertgeschätzte Arbeitnehmer arbeiten zufriedener und motivierter. Mit anerkennenden Worten an der richtigen Stelle sollte deshalb nicht gespart werden. Gegen ein wertschätzendes Lob, auf Augenhöhe kommuniziert, kann sich niemand wehren! 7. Ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Konflikte und Probleme werden schneller angesprochen, wenn Vorgesetzte ihren Mitarbeitern das Gefühl geben, dass die Tür für sie stets offen steht. Helfen Sie Ihren Kollegen durch eindeutige Signale: Tür auf = ich bin für alle da - Tür zu = ich möchte im Moment nicht gestört werden. Noch besser: Sie gehen auf Ihre Kollegen zu! 8. Einbindung in Entscheidungsprozesse MitarbeiterInnen möchten nicht das Gefühl haben, dass ständig über ihren Kopf hinweg entschieden wird. Werden sie jedoch frühzeitig über Veränderungen informiert, können sie noch Bedenken äußern und fühlen sich stärker in die betrieblichen Entscheidungsprozesse eingebunden. So werden Betroffene zu Beteiligten gemacht - und nicht Beteiligte zu Betroffenen! 9. Gemeinsame Aktivitäten verbessern den Teamgeist Etwas miteinander erleben und gemeinsam lachen kann den Teamgeist stärken. Dies kann zum Beispiel durch folgende Aktivitäten erzielt werden: Betriebsausflüge, Betriebsfeiern oder Betriebssport. Zu kompliziert? Ein einfaches Frühstück tut`s auch. Nach dem Gesetz der Reziprozität wird sich jeder mal verpflichtet fühlen, ein Frühstück vorzubereiten und auszurichten. Machen Sie den Anfang! 10. Respektvollen Umgang gezielt stärken Ein freundlicher respektvoller Umgangston unter allen Beschäftigten bildet eine gute Grundlage für das Arbeitsklima. Das Wir-Gefühl und der Rückhalt unter den Mitarbeitenden werden zugleich gestärkt. Frage: Begrüßen Sie sich in Ihrem Team mit einem freundlichen guten Morgen und sogar mit Handschlag? Öko-Check nicht vergessen! Sie erinnern sich an einige Hinweise für ein besseres Arbeitsklima und wollen nun einzelne Punkte gezielt umsetzen? Dann machen Sie vorher den Öko-Check. Überlegen Sie, welche Auswirkungen solche Veränderungen in Ihrem Team bzw. in Ihrer Abteilung haben können. Probieren Sie die Umsetzung zunächst im kleinen Kreis aus und sprechen Sie darüber. So ist keiner verlegen oder gar irritiert. Fangen Sie gleich morgen an - Sie werden überrascht sein!
Launologischer Berater Lernarchitekt | Individualcoach
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