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2017 | Andreas Maron | Konzepte & Training | Notpfortenstr. 1a | 33602 Bielefeld | Tel.+49 521 97799489 | konzepte.training@andreasmaron.de
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Andreas Maron Konzepte & Training Notpfortenstraße 1a D - 33602 Bielefeld
Wenn Zukunft beginnt Die wahren Herausforderungen moderner Unternehmen Fokus Unternehmen | von Andreas Maron | 01. Juli 2015 Wir leben in einer schnelllebigen Zeit von Globalisierung und Vernetzung. Jeder einzelne passt sich den heutigen Veränderungen mehr oder weniger konsequent an. Auch die Unternehmen und Organisationen unterliegen Veränderungsprozessen.
Die wertvollsten Elemente eines Unternehmens Das zieht einen ständigen Wandel nach sich, den das Management, die Personalbereiche und jeden einzelnen Mitarbeiter betrifft. So hat beispielsweise die Verzahnung von Marken und Menschen eine neue Dimension bekommen. Sie gelten gegenwärtig als die beiden wertvollsten Elemente in einem Unternehmen. HRM Hat der Begriff Personalentwicklung noch eher die Bedeutung von einer administrativen Unterstütz- ungsfunktion für die Fachbereiche, so hat sich mittlerweile die Abteilung Personal in modernen Unternehmen zu einem strategisch wichtigen Bereich der Unternehmensführung entwickelt, dem Human Resource Management (HRM). Folgende fünf Schwer- punkte prägen in den kommenden Jahren das Bild des HRM:
  • Talentmanagement
  • demografischer Wandel
  • Entwicklung der Unternehmen zu lernenden Organisationen
  • Work-Life-Balance
  • Change-Management
Experten sind sich einig: Eine spannende Herausfor- derung, die neue Konzepte mit sich bringen muss. Im Wettbewerb um die besten Talente (War for Talents) gilt es heute umso mehr, als attraktiver Arbeitgeber von der potenziellen Zielgruppe wahrgenommen zu werden. Das Employer Branding gewinnt dabei eine zunehmende Bedeutung für die Personalpraxis. Employer Branding (Arbeitgebermarkenbildung) Für Unternehmen ist Employer Branding eine sinn- volle Innovation im Personalmanagement. Allein schon wegen der sich verändernden Marktsituation (vom Anbieter- zum Nachfragemarkt) wird sich für Unternehmen diese Entwicklung, bedingt u. a. durch den demografischen Wandel und der damit ver- bundenen Fach- und Führungskräfteknappheit, in Deutschland nicht mehr ändern. Handlungsfelder für Employer Branding Employer Branding ist ein ganzheitlicher Ansatz. Neben einem Wertversprechen, welches mit der (Unternehmens-)Marke gegeben wird, muss der Auf- bau der Arbeitgebermarke nach innen angestoßen werden (Internal Branding). Die Marke wird so Bestandteil der Unternehmenskultur. Hier ist das Personalmanagement gefordert, durch geeignete Personalauswahl und Schulung langfristig eine Mitarbeiterschaft aufzubauen, die die Werte und Ziele des Unternehmens versteht und sich zu ihnen bekennt. Erklärtes Ziel ist die Ausprägung einer gemeinsamen Identität und eines Werteverständ- nisses. So wird Loyalität, Bindung und ein markt- orientiertes Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter sowie der Führungskräfte erzeugt. Viele kommen wegen der Marke und gehen weger schlechter Stimmung Die Wirklichkeit sieht jedoch oft anders aus: Viele Berufsinteressenten und Bewerber kommen heute zu Unternehmen wegen der nach außen positiv darge- stellten Produktmarke, gehen aber häufig wieder nach kurzer Zeit wegen einer schlechten oder gar fehlenden Unternehmenskultur. Schade, Chance vertan!
Demografischer Wandel Laut Statistischem Bundesamt wird sich die Bevöl- kerungsstruktur in Deutschland verändern und bis zum Jahr 2050 auf 75 Mio. Menschen schrumpfen. Der Druck auf die Unternehmen steigt, darauf adäquat reagieren zu können. Zwei wichtige Faktoren bilden sich als Stellgröße für Employer Branding heraus, der Fachkräftemangel und die nachwachsende Generation. Fachkräftemangel Firmen sind durch Fachkräftemangel gefährdet und nimmt für deutsche Unternehmen spürbar zu. Jede dritte Firma sieht sich nach einer Umfrage des DIHK durch fehlende Fachkräfte in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung gefährdet. Rund 40% der betroffenen Betriebe nehmen sich vor, ihre Attraktivität zu stei- gern. Neben dem Einkommen spielen dabei auch flexi- ble Arbeitsbedingungen, gute Karrierechancen und eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Rolle. Firmenchefs geben sogar Ausbildungs- platzgarantien für den Nachwuchs von langjährigen MitarbeiterInnen. Fachkräftesicherung Trotz zunehmender Anstrengungen steigt das Risiko des Fachkräftemangels. An der Spitze der Maßnahmen zur Fachkräftesicherung steht die Aus- und Weiterbil- dung. Mehr als jedes zweite Unternehmen setzt auf den eigenen Nachwuchs und die Qualifikation des Personals. 30% streben die Ausweitung der Beschäf- tigung älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Fazit Große und auch mittelständische Unternehmen stellen sich dieser Herausforderung bereits erfolgreich. Hierzu der Filmtipp Augenhöhe <) (> Es wird deutlich, was auf die Unternehmen zu- kommt und warum ein gutes Employer Bran- ding nicht nur schmuckes Beiwerk ist, sondern zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Zukunftsorientierung unabdingbar sein wird. (Quelle: Zukunft-Training, Oktober 2014, Dr. Helmut Fuchs, Cheftrainer der TAM Trainer-Akademie-München)
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